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Wie erzielen Sie als Portfoliomanager durch bessere Daten eine bessere Performance?

Veröffentlicht von Dagmar Hotze | 07. September 2017 |

Daten sind das neue Öl, heißt es. Immobilienunternehmen sind gerade dabei, sich darauf einzustellen und entsprechende Kompetenzen innerhalb ihrer Organisation aufzubauen. Doch worauf kommt es an, damit auch Sie, ähnlich wie die Giganten der Plattformökonomie, Daten aggregieren, analysieren und zur Steigerung ihrer Performance nutzen können? In diesem Blogbeitrag wollen wir Ihnen als Portfoliomanager aufzeigen, wie Sie durch bessere Daten eine besser Performance erzielen. Interessiert? Dann lesen Sie hier weiter.

Weltweit werden täglich 16 Zettabyte an digitalen Daten produziert. Das entspricht einer Speicherkapazität von 4 Billionen DVD. Zur Einordnung: In ein Billy-Regal passen etwa 300 Stück. Erhoben werden sie beispielsweise durch Transaktionen auf Online-Plattformen, mit Hilfe von Sensoren oder aufgrund geteilter Informationen in sozialen Netzwerken. Durch die Auswertung dieser Daten erhalten Unternehmen wertvolle Erkenntnisse, die ihnen helfen, ihr Marktumfeld und ihre Kunden besser zu verstehen. Außerdem können sie wiederkehrende Muster leichter aufspüren und die Entwicklung von Trends zeitnah ablesen. Darüber hinaus sehen die Verantwortlichen detailliert, wie es um die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens bestellt ist und wo sich Optimierungspotenziale verbergen. Wird die Datenaggregation und -analyse systematisch betrieben, strategisch angewendet und permanent weiterentwickelt, trägt sie maßgeblich zur Wertschöpfung bei. Soweit die Theorie.

 

Big-Data-Kompetenzen erst im Aufbau

In der Praxis beginnen Immobilienunternehmen gerade, Kompetenzen für Big Data in ihrer Organisation aufzubauen. Laut der kürzlich erschienenen CBRE-Studie "Digitale Transformation und Innovation in der deutschen Immobilienbranche 2017" wenden aktuell 16,9 % der befragten 163 Unternehmen Big Data-Möglichkeiten an. Zudem ist Cloud Computing bei einem Drittel im Einsatz. Software-as-a-Service-Lösungen, die es erlauben, schnell und relativ kostengünstig neue Dienste auszuprobieren, ist bei 40 % der Teilnehmer verbreitet. Besonders Fondsgesellschaften, Bestandshalter und Asset Manager vermuten, dass sie zukünftig vom Einsatz von Big Data profitieren, hat jüngst die Marktstudie "Process Management Real Estate Monitor 2017" herausgefunden. Denn aufgrund ihres langfristigen Investmenthorizonts haben sie Immobilien über eine längere Zeitspanne im Fokus, weshalb sie sehr an Prognosen kommender Entwicklungen interessiert sind.

 

Onlineplattformen zwingen Etablierte zum Umdenken

Derweil zeigen die Global Player der Plattformökonomie, wie lukrativ das datenbasierte Geschäft ist:

  • Allen voran Amazon, dessen Umsatz 2010 global bei "nur" 34,2 Milliarden Dollar lag, der in den vergangenen 6 Jahren jedoch um das Vierfache auf 136 Milliarden Dollar gestiegen ist. Aus dem einstigen Online-Buchhändler ist ein Allesverkäufer geworden, der mit seiner Agilität etablierten Branchen das Fürchten lehrt.
  • Noch profitabler ist der hierzulande bisher kaum bekannte chinesische Amazon-Konkurrent Alibaba, der mit 231 Millionen Kunden größte Onlinemarktplatz der Welt. Längst hat er die 250 Milliarden Dollar-Erlösmarke geknackt und setzt demnächst zum Sprung nach Europa an. Er bietet ebenfalls ein vernetztes Konglomerat von Waren und Services.
  • Dagegen nimmt sich Onlinehändler Ebay mit Transaktionen im Wert von schlappen 20,9 Milliarden Dollar geradezu bescheiden aus. Doch auch hier feilt man ständig an neuen Digitallösungen.

Durch die digitale Vernetzung von Waren und Diensten mit Kundendaten und die aufgrund dessen möglich Analyse von Kaufverhalten und Vorlieben, haben sich die Onlineplattformen zu ökonomischen Kraftprotzen entwickelt, deren globale Marktmacht mittlerweile jede Branche zu spüren bekommt. Denn Amazon & Co. wissen eher als die Kunden selbst, was sie demnächst kaufen werden. Und wie gut kennen Immobilien-Portfoliomanager das Marktgeschehen?

 

Abschied von der Excel-Tabelle

Dass sich das Datengeschäft auch auf Immobilienmärkte gewinnbringend anwenden lässt, beweisen:

  • Airbnb, der Onlinevermittler von Privatwohnungen. Zwar arbeitet er erst seit kurzem profitabel. Doch Analysten halten das Geschäftsmodell für derart erfolgversprechend, dass sie ihn zu den wertvollsten Tech-Konzernen der Welt zählen und mit 30 Milliarden Dollar einpreisen. Damit ist die 2008 gegründete Onlineplattform höher bewertet, als der seit 90 Jahren bestehende Hotelgigant Marriott. Er bringt "nur" 24 Milliarden Dollar auf die Waage.
  • WeWork ist ein weiterer branchenfremder Newcomer, der das Büroimmobilien-Business mit Hilfe von Data Analytics aufmischen möchte. Statt fixer Fläche und konstanten Mietkosten bietet der amerikanische Co-Working-Space-Anbieter weltweit flexibel buchbare Büros auf Flatrate-Basis. Einfach online ordern, schon ist das Office startklar. Makler? Mietvertrag? Wozu noch! 16 Milliarden Dollar soll das Start-up aktuell wert sein.

Abwarten ist demnach für etablierte Immobilienunternehmen keine Option. Stattdessen heißt es: Fit werden für die digitale Datenwelt! Denn mit herkömmlichen Methoden sind auch die Internetgiganten nicht erfolgreich. Excel-Tabellen taugen wenig, um eingefahrene Strukturen und tradierte Geschäftsmodelle aufzubrechen. Auch Aktenordner, Faxgerät und Karteikarten eignen sich kaum, um als Immobilien-Portfoliomanager im Informationszeitalter eine gute Performance hinzulegen.

 

Auf dem Weg zum Real Estate Business 4.0

Die Züricher Markstein AG hat sich bereits vor gut drei Jahren aus der analogen Datenwelt verabschiedet und setzt seitdem für ihr Immobilien-Portfoliomanagement auf die Kompetenz der "Digital Real Estate Platform" der reamis AG. Drei Geschäftsführungsmandate mit 1,5 Milliarden Immobilien-Assets hat der vor 15 Jahren gegründete Immobiliendienstleister aktuell unter Management. Hierbei fallen regelmäßig zig Tausend Daten an, die zugeordnet, strukturiert und analysieren werden müssen, um schließlich zu einer Entscheidung zu gelangen.

Vor Einführung der cloudbasierten, intelligenten Softwarelösung von reamis geschah dies, indem die Daten aus unterschiedlichen, inkompatiblen Vorsystemen in mühevoller Kleinarbeit in eine Excel-Tabelle zusammengeführt wurden. Zwar war die Datenmenge damit gebändigt und lesbar gemacht. Aber "smart", im Sinne vom Erkennen von Zusammenhängen, so dass der Portfoliomanager in der Lage ist, Entwicklungen im voraus bemerken und einschätzen zu können, waren sie nicht. reamis hat aus Big Data im Handumdrehen Smart Data gemacht. Jetzt

  • erfolgt die Datenkonsolidierung automatisiert,
  • sind die Stamm-, Finanz-, Vertrags- und Wertdaten auf einen Blick sichtbar und stets aktuell,
  • können Sanierungspläne und Zustandsberichte jederzeit und überall eingesehen werden,
  • lassen sich Reportings auf Knopfdruck erzeugen.

 

Aus Big Data wird Smart Data

Für Digital-Pionier Simon Meier, Immobilien-Portfoliomanager und Leiter Finanzen bei der Markstein AG, bedeutet dies nicht nur eine Erleichterung im Arbeitsalltag. Aufgrund der digital aufbereiteten Daten ist es ihm außerdem möglich, verschiedene Szenarien für Immobilien und ein ganzes Portfolio durchzuspielen. So kann er frühzeitig abwägen, welcher Schritt wann am sinnvollsten ist. Dazu stellt ihm reamis "intelligente Helfer" zur Seite, die ihn dabei unterstützen, komplexe Fragestellungen zu lösen, wie zum Beispiel:

  • smarte Assistenten, bei denen der Portfoliomanager eine "zweite Meinung" einholen kann,
  • intelligente Algorithmen, die den Total Return im Blick behalten,
  • ein schlaues Alarmsystem, das frühzeitig auf Risiken und Chancen hinweist.

 

Mehr Wachstum dank Prozessautomation

Die enorme Effizienzsteigerung in Folge der Prozessautomation mit Hilfe der "Digital Real Estate Platform" verschafft der Markstein AG einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil: Da die Softwarelösung mandantenfähig ist, können beliebig viele Portfolios weiterer Auftraggeber unkompliziert in das System integriert und anschließend zeitgemäß gemanagt werden. Ohne die moderne IT-Infrastruktur und digitalisierte Daten wäre dies kaum oder nur schwer realisierbar. Die Skalierbarkeit von reamis versetzt das Immobilienunternehmen also in die Lage, künftig ebenso agil agieren zu können, wie die eingangs erwähnten Global Player der Plattformökonomie.

Für Meier sind die Real Estate Professionals von reamis zu einem wichtigen, strategischen Partner für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Markstein AG geworden, da sie permanent an der "Digital Real Estate Platform" arbeiten und sich dazu im ständigen Dialog mit ihren Kunden befinden. Falls Sie das Video-Interview mit den wichtigsten Standpunkten des digitalen Real Estate Pioniers Simon Meier verpasst haben kein Problem. Klicken Sie einfach den Link, um das Video zu sehen.

Möchten Sie sich selbst vom Immobilien-Portfoliomanagement der Zukunft überzeugen? Dann kontaktieren Sie reamis hier für eine kostenlose Demo Präsentation oder drücken einfach den Button unten.

DEMO PRAESENTATION

Veröffentlicht von Dagmar Hotze

Dagmar Hotze ist freie Journalistin und Videojournalistin und hat sich auf Zukunftsthemen der Immobilienwirtschaft spezialisiert.